Welcher Schmuck ist wirklich Sexy?

Schmuck ist dazu da, um die schönen Seiten des Körpers hervorzuheben und diese noch schöner werden zu lassen. Heute gibt es eine solch umfangreiche Palette an Schmuck, dass eigentlich fast jedes Körperteil verziert werden kann. Dies gilt insbesondere seitdem es Piercings gibt. Die Piercings, die zu so etwas wie einem eigenen Körperkult geworden sind, haben die traditionellen Schmuckstücke wie Ohrringe, Ringe, Ketten und Armbänder nicht nur ergänzt, sondern über die Subkulturen soweit zurückgedrängt, dass Schmuckdesigner vor dem Trend nicht länger die Augen verschließen konnten und begannen, eigens Piercingschmuck zu entwerfen. Doch sind nur noch Piercings sexy oder ist normaler Schmuck heute trotzdem noch ein Hingucker? In diesem Artikel wollen wir versuchen, einige Antworten auf diese Fragen zu finden.

Halsketten

Je kürzer die Kette ist, umso länger wirkt der weibliche Hals – gesehen bei LuisaViaRoma

Halsketten – die Schönheit des langen Halses

Halsketten gehören zu den ältesten Schmuckstücken der Welt und wurden schon vor tausenden von Jahren getragen. Sie wurden – wie so viele andere Schmuckstücke – zu rituellen Zwecken genutzt und hatten eine mythische Bedeutung. Heute ist diese Bedeutung natürlich in den Hintergrund gerückt, obwohl es immer noch Naturvölker gibt, die sich ihrer Kraft bedienen. Häufig werden an Halsketten Glücksbringer oder ein Talisman angebracht, denen in unserer aufgeklärten Welt aber nur noch wenig Bedeutung beigemessen wird. Die sexuelle Wirkung von Halsketten liegt vor allem darin begründet, dass sie den Hals länger wirken lassen. Ich bin mir nicht sicher wieso, aber schon bei unseren Vorfahren galten lange Hälse als schön und attraktiv – wie wir noch heute bei Völkern in Afrika und Südamerika sehen können, die sich den Hals künstlich strecken. Halsketten können bei einer bestimmten Länge und dem richtigen Dekolletee den Blick Richtung Busen wandern lassen und die Männer so um den Verstand bringen. Halsketten haben also durchaus eine sexy Wirkung und gehören zu jenem Schmuck, den Frauen gezielt einsetzen sollten, um den Geliebten oder den heißen Flirt bei der Stange zu halten.

Fußkettchen und Fußbändchen – die Schönheit von Fuß und Knöchel

Fußkettchen werden von so manchem als Trend der 80er und 90er angesehen, dabei sind sie schon wesentlich länger als Modeschmuck präsent. Egal ob man Fußkettchen aus Edelmetall oder geflochtenem Leder trägt – die Stücke lassen den Fuß ganz wunderbar aussehen und rücken ihn in ein sexy Licht. Frauen, die sehr dünne Beine und zarte Füße haben, profitieren besonders von der Wirkung von Fußkettchen. Ihr einziges Manko ist es, dass wir sie nur relativ selten zu Augen bekommen – nämlich dann, wenn das Wetter so gut ist, das Frauen Röcke oder Kleider tragen. Bei Fußkettchen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man sie passend zur Kleidung kombiniert. Zu Sommerkleidern sollten ausschließlich schmale und dezente Fußkettchen getragen werden. Zu Abendkleidern (hier spielt der Anlass natürlich eine Rolle) sollten sie unter Umständen ganz ausgespart werdem. Was super funktioniert: die Kombinationen von geflochtenen Fußbändchen und kurzen Vintage-Kleidern (beispielsweise mit großflächigen Blumenprints).

Ring

Bei großen Ringen wirken die Hände besonders zierlich – auch gesehen bei LuisaViaRoma

Ringe – für lange, zarte Finger

Auch hier müsste man in der menschlichen Entwicklung weit zurückgehen, um herauszufinden, weshalb lange, dünne Finger zum Teil des westeuropäischen Schönheitsideals geworden sind. Ringe unterstützen diese Wirkung – auch wenn der Schmuck-Trend gerade in eine etwas andere Richtung zu laufen scheint. Vor allem breite, opulente Ringe sind gerade in Mode und unterstützen nicht gerade die Optik zarter und langer Finger. Diese Wirkung können nur dünne Ringe erschaffen, die auf dicke Steine verzichten und durch schlichte Schönheit überzeugen. Wer sich lange und dünne Finger wünscht, der sollte dieses Jahr etwas gegen den Strom schwimmen und sich nicht beirren lassen. Denn nicht immer richtet sich die Mode nach dem tradierten Schönheitsideal – was toll ist – denn auf diese Weise hat sie das Potential es zu verändern.

Eine Antwort

  1. antonia

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