Was heißt eigentlich Prêt-à-porter?

Okay, wir wissen, dass die Modewelt mit all ihren Fachbegriffen manchmal wirklich verwirrend sein kann. Deshalb – und weil wir unserem Bildungsauftrag natürlich auch gerecht werden wollen – werden wir euch die wichtigsten oft falsch verstanden Fremdwörter der Modewelt in unserem ultimativen Shoppl Modelexikon erklären. Damit auch du das nächste Mal nicht nur Bahnhof verstehst, wenn du dich bei der Fashionweek zwischen fachsimpelnden Modestudenten wiederfindest.

Prêt-à-porter [pʀɛtapɔʀˈte]

Prêt-à-porter (frz.), oder im Englischen auch „ready to wear“, beschreibt Mode, die frei übersetzt „bereit zum Tragen“ ist. Allgemein versteht man darunter – um das Kind mal beim Namen zu nennen – Mode von der Stange, die in verschiedenen Standardgrößen für jedermann zugänglich in die Läden kommt. Je nach Label kann Prêt-à-porter-Mode exklusiv und hochwertig oder industriell gefertigte, günstigere Massenware sein. Eher selten werden ready to wear-Stücke noch in echten Ateliers gefertigt und sind dementsprechend weniger hochwertig. Nichtsdestotrotz produzieren vor allem die großen Modeschöpfer und Luxusmarken auch sehr exklusive Prêt-à-porter-Kleidung, die zu entsprechend hohen Preisen angeboten wird. Als Gegenteil der Prêt-à-porter-Kleidung wird die „Haute Couture“ als reine Laufstegmode verstanden, die für Models produziert wird.

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