Portmonees – wie schütze ich mich vor Diebstahl (Teil 2)

Nicht nur in der Urlaubszeit ist es möglich, dass wir Opfer von Taschendieben werden. In jeder Innenstadt und überall da, wo Gedränge herrscht, kann es passieren, dass uns Langfinger an unser Hab und Gut wollen. Im letzten Artikel unserer kleinen Reihe, haben wir bereits begonnen, uns einen Überblick über die besten Präventivmaßnahmen gegen Diebstahl zu verschaffen. In diesem Artikel wollen wir unser Wissen vertiefen und sehen, wie wir uns in den entsprechenden Situationen richtig verhalten.

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Braune Geldbörse der Marke Greenland

Wichtige Papiere im Portmonee

Portmonees gibt es in so vielen verschiedenen Größen, dass man heutzutage sogar seine Geburtsurkunde mit sich herumschleppen könnte. Dies werden wohl nur seltene menschliche Exemplare praktizieren. Nichtsdestotrotz ändert diese Übertreibung nichts daran, dass wir jeden Tag sehr wichtige Unterlagen mit uns führen. Schon der Personalausweis oder der Reisepass kosten viel Geld und es ist ärgerlich, sie zu verlegen, oder sie an Diebe zu verlieren. Hinzu kommt selbstverständlich der Stress, den man mit Ämter oder womöglich Botschaften haben wird. Wer im Urlaub auf wichtige Dokumente – wie den Führerschein und den Reisepass – nicht verzichten kann, weil ein Mietauto oder ein Jetski geliehen werden soll, kann auf Kopien zurückgreifen. Diese sollten vor dem Urlaub gemacht werden. Zwar kann ein Hotel vor Ort diese Kopien ohne Probleme ausstellen, doch es ist nie ganz sicher, ob nicht noch eine Kopie mehr gemacht wird, die später von Betrügern genutzt werden könnte. Die wichtigsten Dokumente sollten also als Kopie mitgeführt werden, während die Originale sicher im Hotelsafe liegen.

Portmonees in Innentasche – die wirksamste Lösung

Es ist der Ratschlag, den wahrscheinlich jede Polizeidienststelle dieser Welt gibt: Tragen sie ihr Portmonee in verschließbaren Innentaschen. Doch ist dieser Tipp eigentlich praktizierbar? Sicherlich kann im Urlaub permanent eine Jacke mit Innentasche getragen werden. Dies wird aber spätestens bei Temperaturen über 25 Grad zu wahren Plage – da kann die Jacke so dünn sein, wie sie will. Oft sieht man im Urlaub ältere Herren mit sogenannten Survival-Westen im Safari-Look. Ich denke, jeder der diese Exemplare schon einmal genauer unter die Lupe genommen hat, wird lieber zwanzig Euro verlieren als zwanzig Euro für diese Westen zu bezahlen. Wem es in südliche Gefilde zieht, der ist mit dem Ratschlag der Polizei also relativ aufgeschmissen. Denn außer am lauen Abend, sind Jacken wirklich keine Option. Weit verbreitet ist obendrein der Ratschlag, Portmonees an Bändern um den Hals zu tragen (also Brustbeutel zu verwenden). Dieser Ratschlag ist sicherlich nicht falsch – aber auch wird der modische Aspekt zum Schaden der Sache.

Portmonees in der Bauchtasche

Bauchtaschen haben sich in den alternativen Subkulturen als praktisches Accessoire offenbart. Auch wenn die Bauchtasche modisch nur den wenigsten Ansprüchen genügt, ist sie ein bemerkenswerter Helfer, wenn es darum geht, das Portmonee sicher zu verstauen. Die Bauchtasche ist immer im Blickfeld und es ist für Diebe sehr kompliziert, unbemerkt daran zu operieren.

Das Portmonee am Strand

Die Strände gehören wahrscheinlich zu den gefährlichsten Zonen. Hier können Diebe die unterschiedlichsten Tricks nutzen, um an den Besitz fremder Menschen zu gelangen. Ein beliebter Trick ist es, sich direkt neben das ausgewählte Opfer zu legen, zu warten bis es ins Wasser schwimmen geht und dann unbemerkt einen flinken Griff in die Handtasche zu machen. Dies geschieht meist so schnell, dass umliegende Urlauber nichts davon mitbekommen. Zudem kann der Dieb relativ sicher den Strand verlassen, oder einfach ein paar hundert Meter weiter, sein nächstes Opfer bestehlen. Zum Strand sollte also nur wenig Bargeld mitgenommen werden. Besser ist eine Kreditkarte, die in einem kleinen Innenfach der Tasche steckt und nicht so offensichtlich ist. Hat der Dieb die Karte trotzdem gestohlen, kann sie umgehend über eine Notfallnummer gesperrt werden.

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