Portmonees – wie schütze ich mich vor Diebstahl (Teil 1)

Die Sommerzeit hat angefangen und es dauert nicht mehr lange, bis wir uns auf den Weg in den Urlaub machen. Doch nicht nur die Menschen, die sich in den Urlaub verabschieden, sondern auch die Daheimgeblieben kennen das Problem: Diebstahl. Diebstahl ist so alt wie der Besitz selbst und ein Problem, dass sich wahrscheinlich niemals aus der Welt schaffen lassen wird. Das bedeutet im Gegenzug allerdings nicht, dass man wehrlos sein muss und schlichtweg resignieren kann. In diesem Artikel wollen wir euch ein paar Ratschläge geben, wie ihr eurer Portmonee so verstaut, dass ihr weder beim Sommerausflug, noch beim Gang zum Supermarkt Opfer von Dieben werdet.

Urlaubszeit – die Augen offen halten

Ich will hier nicht die Tipps einiger Zeitgenossen wiederholen, die es sich zum Hobby gemacht haben, den Ratschlag zu erteilen, im Urlaub besonders Wachsam zu sein. Schließlich seien die Leute im Ausland krimineller als in Deutschland. Wer so etwas behauptet, der verkennt nicht nur die Statistiken, sondern geht der latent rassistischen Annahme nach, Deutschland sei bei diesem Thema in einer überlegenen Position. Doch so ist es nicht. Diebstahl gibt es in Barcelona genauso wie in Berlin. Eine Handtasche ist in München ähnlich sicher oder gefährdet, wie in Tokio. Die Statistiken mögen sich in Stadtteilen unterscheiden – die Tendenzen sind allerdings ähnlich. Wer in den Urlaub fährt, sollte sich dennoch einige Ratschläge zu Herzen nehmen. In einigen Städten finden sich Schilder mit der Aufschrift: Vorsicht vor Handtaschendieben! Wer ein Schild dieser Art identifiziert, sollte etwas besser auf sich aufpassen. In einigen Stadtteilen europäischer Großstädte, sollten Warnungen einheimischer Hoteliers wahrgenommen werden, gewisse Viertel bei Nacht zu meiden – oder wenigstens keine teuren Wertgegenstände wie Handys oder Armbanduhren zu tragen. Wer diese Ratschläge befolgt, der wird sich auch nach dem nächtlichen Bummel noch über sein Portmonee (und vor allem den Inhalt) freuen können.

Geldbörse von Becker

Geldbörse von Becker in schwarz

Auf Märkten, beim Shopping und in den öffentlichen Verkehrsmitteln

Meist achtet man gar nicht so sehr darauf, wie man das Portmonee trägt. Im Alltag haben es viele Herren einfach in der Gesäßtasche stecken und fahren damit gut. Im Urlaub – vor allem an überfüllten Plätzen – kann diese Tragevariante Nachteile mit sich bringen. Gerade da, wo gedrängt, gezupft und gezogen wird, fällt kaum auf, wenn das Portmonee aus der Hosentasche verschwindet. Doch was kann dagegen getan werden? Eine Option ist es, das Portmonee in der vorderen Tasche der Hose zu tragen. Der ästhetische Beitrag dieser Trageform ist zwar umstritten, doch in gewissen Augenblicken muss man vom rein Schönen abstrahieren können und den praktischen Nutzen in den Vordergrund stellen. In der Vordertasche der Hose verstaut, fühlt man das Portmonee nicht nur beim Laufen und würde sofort bemerken, wenn es fehlt, sondern die Hand kann darüber gelegt werden. Dies ist zwar sicher keine permanente Lösung – für Notfälle aber eine probate Lösung. Eine Möglichkeit, das Portmonee immer am Mann zu behalten, ist natürlich die Kette. Diese Lösung ist nicht nur super stylisch und dieses Jahr wieder super angesagt, sondern sie ist relativ sicher (mit Einschränkungen). Zwar kann niemand das ganze Portmonee stehlen, doch Taschendiebe sind heute so raffiniert, dass niemand garantieren kann, dass nicht in kürzester Zeit der Inhalt der Geldbörse fehlen kann. In der Straßenbahn, in der besonders zu Stoßzeiten große Menschenmengen anzutreffen sind, sollte das Portmonee nicht im Rucksack verstaut werden. Gewiefte Langfinger können ohne großen Aufwand hineingreifen und die Wertgegenstände entwenden. Wer das Portmonee in die Tasche oder den Rucksack legen muss (ich denke dabei an Frauen, die Kleider tragen), sollte das Gepäck auf den Bauch drehen, so dass niemand unbemerkt hineingreifen kann.

Antworten