Was macht einen Modedesigner aus?

Designer [diˈzaɪnɐ]

Der Designer, in diesem Kontext häufig speziell als Modedesigner bezeichnet befasst mich mit dem Entwerfen und dem Gestalten von Kleidungsstücken, Schuhen und Accessoires. Das Fach Modedesign wird an vielen Universitäten als eigener Studiengang oder Teil des Studienganges Design angeboten. Der Begriff ist als Berufsbezeichnung nicht geschützt, weshalb kein Hochschulabschluss in diesem Fach nötig ist, um sich als Designer bezeichnen zu können. Bekannte Persönlichkeiten der Modewelt wie Christian Audigier sind beispielsweise ganz ohne Studium oder spezielle Ausbildung zum Top-Designer geworden. Andere große Namen wie Calvin Klein oder John Galliano absolvierten spezielle Studiengänge, bevor sie in die Oberliga der Modebranche gelangten.

Häufig wird vergessen, dass zum Beruf des Modedesigners nicht nur hohe Kreativität, ein Gespür für Formen und Farben und ein allgemeines Modeverständnis wichtig sind, sondern es ebenso auch auf handwerkliches Geschick ankommt. Um die vorhandenen Ideen umsetzen zu können ist diese Fähigkeit unabdingbar, wenn es zum Beispiel darum geht, sich mit den eigenen Stücken bei großen Modehäusern zu bewerben. Hinzu kommt auch ein nicht zu unterschätzendes zeichnerisches Talent als Grundvoraussetzung für den Beruf des Modedesigners. Designer sind in der Regel in der Lage, Ideen und Vorstellung in wenigen Minuten zu Papier zu bringen. Karl Lagerfeld ist bspw. auch über die Modewelt hinaus für sein zeichnerisches Talent bekannt und fertigte bereits Karikaturen für das Satiremagazin Eulenspiegel an.

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